Emilia von Bohlen, Abiturjahrgang 2015

Auf die Frage nach ihrer schönsten Erinnerung an unsere Schule erwähnt Emilia nicht die GISB-Schulgemeinschaft und die Klassenfahrten zu den White Mountains, nach Hamburg und Berlin, sondern einen ganz besonderen Moment:

„Meine schönste Erinnerung ist an den Kunstunterricht in der 12. Klasse, als wir abstrakte Selbstportraits gemalt haben. Ein vierjähriges Kindergartenkind beäugte mein Bild kritisch und sagte, es sähe überhaupt nicht aus, wie ich – weil Menschen natürlich keine lila Lippen, so große Augen und spitze Gesichter haben. Er sprach über kubische Formen, überspitzte menschliche Züge und exzentrische Farben! Darüber musste ich lange lächeln.“

Heute bin ich:

Ich studiere im fünften Jahr Medizin an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz und schreibe meine Doktorarbeit am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg. Im September 2021 werde ich im Rahmen des ERASMUS-Programms ein Auslandsjahr an der Université Pierre et Marie Curie/Sorbonne in Paris verbringen.

Nach meinem Schulabschluss:

Begann ich mein Medizinstudium an der Johannes Gutenberg Universität in Mainz.

GISB hat mir Folgendes beigebracht:

Ohne Kompromisse einfach nur ich selbst zu sein.

Das vermisse ich:

Die GISB-Gemeinschaft, die alle miteinschließt – vom Kindergarten- bis zum Seniorenalter, und die Offenheit für Neues sowie die Kollegialität an der Schule. Es ist wirklich eine große Familie.

Emila Von Bohlen

Ich habe gelernt, aufgeschlossen zu sein, einfach auf Leute zuzugehen und den Mut zu haben, auf meine Instinkt zu hören.