Die zauberhafte Welt der Harfe: Ein Besuch von Franziska Huhn

Beitrag von Pauline H., GISB Praktikantin

Seit einigen Wochen entdecken die 3. und 4. Klässler*innen im Rahmen des Musikunterrichts das Orchester und lernen viele neue Dinge über die einzelnen Instrumente und das Zusammenspiel in einem solchen Orchester.

Dazu fertigten sie in Kleingruppen dreidimensionale Modelle eines klassischen Sinfonieorchesters an und hörten sinfonische Werke wie „Die Moldau“ von B. Smetana. Als Höhepunkt dieser musikalischen Entdeckungstour fand am 9. Mai ein Besuch von einem der größten Orchesterinstrumente statt: Uns besuchte eine Harfenistin!

Als die Kinder in der 3. und 4. Stunde in das Musikzimmer strömten, war ihre Neugierde geweckt. Sie wussten, dass etwas Besonderes bevorstand. Die Aufregung und das Flüstern breiteten sich aus, als sich die Harfenistin Franziska Huhn vorstellte. Die gebürtige Berlinerin und derzeitige Dozentin für Harfe an der Boston University begann den Kindern die Harfe vorzustellen. Mit glänzenden Augen lauschten sie ihren Worten, als sie über die Geschichte und den Klang dieses einzigartigen Instruments sprach. Die Schüler*innen lernten, dass die Geschichte der Harfe über 4000 Jahre alt ist und die Saiten aus Tierdarm bestehen.

Dann begann sie zu spielen. Die Harfenistin spielte unter anderem eine Bearbeitung von der uns bekannten „Die Moldau“. Die sanften Klänge der Harfe füllten den Raum und erzeugten eine tolle Atmosphäre. Nachdem sie ein paar Stücke gespielt hatte, lud Frau Huhn die älteren Schüler*innen der vierten Klasse ein, die Harfe auszuprobieren. Die Kinder zupften ein paar Saiten und hatten viel Freude dabei.

Die Schüler*innen waren von dem Besuch der Harfenistin sehr angetan und schenkten ihr einen lauten Abschiedsapplaus.